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Typenkunde


Wer mich kennt, weiss dass ich seit ein paar Jahren mit dem Gespann unterwegs bin. Und wie halt alles im Leben eine Schattenseite und eine Sonnenseite hat, kann ich zwar viel mehr Gepäck als früher mitnehmen, bin aber auch viel langsamer als mit der Solomaschine unterwegs. Das schont die Nerven und man hat viel mehr Gelegenheit Land und Leute zu beobachten.

Hauptsächlich den natürlichen Feind des Motorradfahrers, den Autofahrer.

Die folgenden Anekdoten beruhen auf Tatsachen. Ähnlichkeiten mit bekannten Personen sind kein Zufall. Der Autor wird sich jedoch evtl. gerichtlichen oder handgreiflichen Verfolgungen zu entziehen wissen.


“Der Fahrlehrer“

Er fährt links auf gleicher Höhe mit mir und versucht alles um Blickkontakt zu bekommen. Sobald dies geschehen ist, behindert er seine Sicht durch eine vor dem Gesicht hin und her winkende Hand. Wenn er diese Übung beherrscht, zeigt sein Zeigefinger in Richtung rechter Fahrbahnrand. Auch dies versucht er so lange, bis er den Finger zügig und gleichmäßig vorstossen und zurückziehen kann, gleichzeitig setzt sich sein Kopf in Bewegung. Immer von links nach rechts. Und ich staune. Ich habe einen Meister der Artistik und Pantomime neben mir. Seine Kauwerkzeuge arbeiten wie wild.

Na ja, ich weiß schon. Ich bin eben 500 Meter auf der mittleren Spur gefahren. Am besten ärgere ich meinen Mitmenschen nicht länger und fahre unter den neben mir fahrenden Sattelschlepper. Dessen Fahrer scheint ein fröhlicher Mensch zu sein. Er amüsiert sich köstliche über den „Fahrlehrer“ hinter dem sich mittlerweile eine lange Schlange bildet. Als er dies endlich bemerkt, aktiviert er die 75 Euronorm PS seines F-Sierra aufs brutalste. Zu erkennen an der schwarzen Wolke die den Auspuff verlässt. Mit schier unbeschreiblichen Beschleunigungswerten (120 km/h bis 130 km/h in ca. 2 km) verlässt er die Stätte seiner Schmach.
Bestimmt nervt er gerade wieder jemanden mit seinen „Fahrkünsten“.


Der „weiss nicht was er will“

Ich fahre gemütlich durch die Lande, geniesse die Kurven und fahre, da nun mal keiner alleine auf der Strasse ist, hinter einem Auto hinterher. Und was macht mein Vordermann als er mich in seinem verschmierten Rückspiegel sieht? Er gibt fürchterlich Gas. Na toll! Also hinterher geschwungen. Endlich mal einer der sich traut. Doch leider ist das Vergnügen nur kurz. An den gehetzten Blicken in den Rückspiegel merke ich, das er mich abhängen will. Als er merkt das dies nicht funktioniert, geht’s genau umgekehrt. Mein Vordermann fängt an den „Kuhlen“ zu spielen. Bei entsprechend reduzierter Geschwindigkeit fängt er an sein Auto aufzuräumen. Na Super. Das ganze Spielchen im Überholverbot.
Ein Trost bleibt mir. An die alte Pizzapackung auf der Hutablage kommt er während der Fahrt nicht heran.


Der „G(K)önner
Mercedesfahrer brauchen sich nun nicht angesprochen zu fühlen.

Er sieht wie ich Mühe habe auf die Überholspur zu kommen, verzögert erkennbar und lässt mich einscheren. Anschliessend fährt er in ausreichendem Sicherheitsabstand, ohne zu drängeln hinter mir her, bis ich gefahrlos wieder auf die rechte Seite fahren kann. Während er mich überholt, grüssen wir uns kurz per Handzeichen und er fährt zügig weiter, mit dem Wissen: Ich bin Partner im Verkehr.
Lacht nicht, solche gibt’s. Nicht oft, aber immer seltener.


Die Fassungslosen.

Hier gibt es zwei Gruppen.

Manchen steht sobald sie im Seitenwagen ein kleines Kind sitzen sehen, der Ausdruck im Gesicht: Verantwortungslose Rabeneltern. Wie man den Gesichtsausdruck interpretieren kann? Wer kennt nicht den „komm Du mir nach Hause Blick“. So ähnlich, nur noch viel hässlicher. Ich schätze mal, wenn die Prügelstrafe noch erlaubt wäre, würde manch ein Gespannfahrer sie noch auf der Strasse zu spüren bekommen.

Die Gruppe derer die wirklich erstaunt sind, sind eher harmlos. Wenn auf meinem Rücksitz auf der Packrolle ein Bobby-Car festgeschnallt ist, der „Junior“ mit Skifahrerhelm aus seinem Kindersitz die Umwelt begeistert begrüsst, sind diese „Verkehrsmitmacher“ so aus dem Häuschen, dass sie oftmals vergessen auf den restlichen Verkehr zu achten.

Auf Campingplätzen sind diese netten Menschen auch schon mal staunend dabei, wenn ein Gespannfahrer ein oder auspackt. Beim Einpacken ist es mir schon passiert das sich die Leute Stühle genommen haben, um diese Prozedur zu sehen. Anschliessend gab’s Applaus und gute Wünsche für die Weiterfahrt. Wie gut das von mir noch niemand verlangt hat, so beladen auf eine Waage zu fahren.


Die ganz „Blöden“

Manchmal passiert es, wenn ich so mit ca. 130 km/h über die Autobahn fahre, wacht mal einer in seiner Blechdose auf. Plötzlich und unerwartet löst sich ein „Fiiista“ aus dem monotonen Rhythmus. Nach dem Motto: Jetzt zeig ich Dir mal wie langsam so ein Gespann ist. Also: Handschuhfach auf, Gehirn rein, Schublade für Gaspedal auf, und schon kann die „Jagd“ beginnen. Als er an mir vorbeischleicht, grinst er halb schadenfroh halb ängstlich (so schnell ist er wahrscheinlich nur in der Fahrschule gefahren). Nach ca. 3 km ist der Tobsuchtsanfall so schnell wie er begann wieder vorbei. Also reiht sich der Durchschnittsmensch nassgeschwitzt wieder zu seinesgleichen. Seiner Beifahrerin erzählt er wahrscheinlich gerade, dass Motorradfahrer sowieso alles Rocker und Heizer sind.

Vielleicht sass ja gerade in der rollenden Konserve so ein Schreiberling, der in der Tagespresse jedes Frühjahr ungestraft seine unqualifizierten Bemerkungen über Motorradfahren und die damit verbundenen Risiken und Unnötigkeiten loslässt.



Die Mitleidigen

Im Sommer wollen sie Mitleid von uns, im Herbst und Winter wollen sie uns ihr Mitleid in Massen aufdrängen.

Im Sommer, wenn die Blechbüchse so richtig aufgeheizt ist, und obwohl alle Autofenster auf sind, ist sein T-Shirt durchgeschwitzt. In solchen Zeiten denkt der Autofahrer, es wäre toll auch so wie wir im Fahrtwind zu sitzen. Gut das er nicht sehen kann wie mein Helminnenfutter vom Schweiss durchnässt ist.

Im Herbst und im Winter dreht sich dann das Bild. Wenn es regnet, stürmt oder sogar schneit, hat der Autofahrer die Fenster zu, die Heizung aufgedreht und die Ärmel hochgekrempelt. Und wenn er dann einen Motorradfahrer sieht, geht die Hand automatisch zum Heizungsknopf. Nur langsam lässt seine Gänsehaut nach und der säuerlich, frierende und bedauernde Blick verzieht sich wieder in die Monotonie bevor er mich sah. Aber nur kurz. Denn an der nächsten Rasstätte sehen wir uns wieder. Und zwar an der Kasse um die frische Tankfüllung zu bezahlen. Weil vor mir der „Bedauernde“ Mühe hat, die Süssigkeiten für seine Weiterfahrt auszusuchen, läuft das Wasser, das mein Gore-Tex-Anzug während der Fahrt gesammelt hat, in einer Pfütze auf den Fussboden. Endlich hat der Autofahrer seine Naschorgien mit seiner goldenen Kreditkarte bezahlt, dreht sich um und latscht mit seinen leichten Schlappen durch meine Pfütze. Es gibt eben kein schlechtes Wetter, nur unpassende (Schuhe) Kleidung.


Der Tierliebhaber (bevorzugt Vögel)

Ausser ihrem Hobby Moppedfahrer zu ärgern, haben Autofahrer noch eins gemeinsam. Fast alle haben einen „Vogel“. Um dies anderen Verkehrsteilnehmern mitzuteilen, zeigen sie sehr häufig während der Fahrt mit dem Zeigefinger auf ihre Stirn. Dort hin, wo das Haustier desjenigen zu Hause ist. Über den Vorteil der Haltung eines Vogels im „Oberstübchen“ sind zur Zeit noch keine konkreten wissenschaftlichen Erkenntnisse vorhanden. Aber anscheinend lebt es sich mit diesem Ballast im Kopf nicht schlecht, sonst wäre der Bundesgesundheitsminister längst aktiv eingeschritten. Aber VORSICHT: wer vögeln kann, kann noch lange nicht fliegen.


Der Umweltfreak

Leicht an seinem Äusseren zu erkennen. Meist Autos älteren Baujahrs. Die Aussenhaut des Vehikels ist blass. Weil Reinigungsmittel und Lacke die Umwelt belasten. Dafür fallen für die Herstellung von Aufklebern wahrscheinlich keine Giftstoffe an. Denn davon hat er genug auf dem Heck. „Weisser Vogel auf blauem Grund“ „Grüner Baum auf weissem Grund“ Herzen für dies und das , Tempo 100 (wahrscheinlich fährt die Karre nicht schneller) u.s.w. und so heiter. Um nicht so viel Benzin durch den Auspuff zu blasen, ist ein gehöriger Anteil Öl der Rauchfahne beigemischt. Wenigstens hat er keine umhäkelte Klorolle auf der Hutablage. Dafür imponiert mir der handgestrikte Rollkragenpullover. Während er so durch die Lande zockelt, hält er die auf, die mit modernen Fahrzeugen weniger Sprit verbrauchen obwohl sie zügiger unterwegs sind. Aber der gute Wille zählt.

MERKE: Tempo 100 mit Gewalt, hilft den Grünen, nicht dem Wald!


Schlussakkord:

Wer das nun so liesst, könnte meinen, ich mag keine Menschen. Weit gefehlt. Ich liebe alle Menschen. Die Einen ein bisschen mehr, die Anderen ein bisschen weniger.

Auch sind die meisten Autofahrer gar nicht so blöd wie sie immer tun. Sie leben halt nach dem Motto: Lieber heimlich schlau, als unheimlich blöd.

Ich habe natürlich nur einen Auszug aus den vielen verschiedenen Charakteren aufzeigen können. Sicherlich könnte man ein ganzes Buch mit dem Thema füllen.

Eins möchte ich noch bemerken: Am wenigsten sind mir in meiner „Motorradfahrerlaufbahn“ die so sehr verschrieenen Manta-Fahrer aufgefallen. Sind die vielleicht genauso wie der Motorradfahrer besser als ihr Ruf?

Wenn Euch mal wieder ein Autofahrer ans Leder will, gebt Gas.

Stets eine Handbreite Asphalt unterm Reifen und einen Schluck Sprit im Tank wünscht Euch

Euer Gerd

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Die Sozia.

Puristen unter den Motorradfahrern sind Solofahrer. Sie interessieren sich nur für die eine. Sie kaufen sich ein Motorrad, das für die andere keinen Platz hat. Ein Motorrad mit Einzelsitz, auch "Einzelsitzbrötchen" genannt. Der Solofahrer lebt den Traum von der Verschmelzung in höchster Konsequenz. Von diesem Traum lebt die Motorradindustrie. Sprechen wir es offen aus: Es geht um Sex. Puristen mit Einzelsitzbrötchen werden von anders Orientierten gern als "arme Würstchen" verlacht.

Die anders Orientierten sind in der erdrückenden Überzahl. Sie denken bei "Sex" nicht nach unten, sondern nach hinten. Hinten sitzt die andere, die Beifahrerin, "Sozia" oder "Braut" genannt. Alle Beifahrerinnen dieser Welt haben gemeinsam, daß sie meist keine Bodenturnerinnen sind und doch eine im Alltag kaum vorkommende Grätsche beherrschen. Zweitens verbrennen sie sich unablässig Schuhe und Waden an der glutheißen Auspuffanlage. Wohingegen sie sich obenherum meist erkälten, weil Windkanalversuche mit Motorrädern nur von Männern durchgeführt werden. Viertens macht es bei jedem Bremsen "klack", weil die Helme aneinanderstoßen. Fünftens sind sie enorm opferbereit. Das sind aber auch schon alle Gemeinsamkeiten.

die Hochaufragende

In unserer kleinen Typologie der Beifahrerin betrachten wir zunächst die Hochaufragende. Sie sitzt, aus der Fahrerperspektive, unnahbar fern hinten, hart am Gepäckträger, reglos, ja unbewegt. Krampfhaft umklammert sie den Halteriemen, ein lächerliches Relikt aus der Zeit, als Motorräder zum Transport von Hintermännern benutzt wurden, die ein Problem damit hatten, den Fahrer anzufassen. Die Hochaufragende würde niemals auf den Gedanken kommen, des Fahrers Lenden zu umfassen, obwohl der Fahrer das gern hätte. So aber hat er die Beifahrerin bald ganz vergessen und staunt beim nächsten Tankstopp nicht schlecht, daß er nicht allein ist.

die Redselige

Ganz anders ergeht es ihm mit der Redseligen. Sie redet ohne Unterlaß über den Beruf oder das Fernsehprogramm, auch über Politik, als säße man in einer Limousine. In Wahrheit säße sie gern in einer Limousine und überspielt mit dem Reden ihre Todesangst. In Kurven kneift sie den Fahrer wie scherzhaft in die Seite, tatsächlich aber ist es schmerzhaft. Wenn sie absteigen darf, ist sie so begeistert, daß der Fahrer glauben muß, ihre Begeisterung beziehe sich aufs Fahrerlebnis.

die Kundige

Gefürchtet ist die Kundige. Sie hat in aller Regel Physik studiert und wirft ihren Körper furchtlos in jede sich bietende Kurve. Der Fahrer ist vollauf damit beschäftigt, das Gleichgewicht wiederzufinden und schlimmste Stürze zu vermeiden.

die Hineinkriechende

Der Inbegriff der Beifahrerin jedoch, der Traum der Pubertierenden, der tiefere Sinn jeder Doppelsitzbank, oft sogar der geheime Grund, ein Motorrad zu kaufen: Das ist die Hineinkriechende. Sie schmiegt sich mit jedem denkbaren Körperteil an den stolzen Herrscher über 100 PS und gibt sich allen Dreh-, Trägheits- und Aufrichtmomenten der Maschine hin. Dabei umfaßt sie seine Hüften derart liebevoll und intim, daß er gelegentlich scheu um sich blickt. Der Hineinkriechenden begegnet man enttäuschend selten.

der nasse Sack

Sicherheitstechnische Erwägungen sprechen eindeutig für einen letzten Typus: den nassen Sack. Diese Form der Sozia hat kein Vertrauen in den Fahrer und schimpft über seine Fahrweise. Sie würde, wenn sie "den Lappen" hätte, ohne Zweifel vorn sitzen. Unterwegs wird sie durch hektische Bremsmanöver und tolldreiste Überholvorgänge so lange provoziert, bis sie sich resigniert in die Sitzbank "sacken" läßt und des Endes der Ausfahrt harrt. Jetzt sind ihre Reaktionen wunderbar neutral, gerade so wie die eines nassen Sacks. Der Fahrer wird weder physisch noch psychisch irritiert. Herrlich! Im Grunde handelt es sich um einen Solofahrer mit Gepäck, also den oben skizzierten Idealtypus.


Es darf hier nicht verschwiegen werden, daß es auch Motorradfahrerinnen gibt, sogar solo, aber auch mit Sozius - dem Inbegriff des emanzipierten Mannes. Vereinzelt trifft man noch Einheiten mit zwei hintereinander sitzenden Männern an.

Doch welche Kombination man auch betrachtet: Es geht um Sex


Schlussakkord:
Es bleibt mir nur zu erwähnen das diese Typenkunde nicht von mir ist, mir aber aus vollster Seele spricht. So und nicht anders habe ich es selber erlebt.

der Verfasser dieser Typologie ist Burkhard Strassmann. Er hat noch mehr dieser Anekdoten geschrieben.

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Neulich im email-Postfach

- Es heisst Motorradsaison: Es ist Rennbetrieb. Daher der Begriff "Saison"
- Motorradfahrer führen die Strasse ihrem ursprünglichem Zweck zu:

Autofahrer fahren, um von A nach B zu kommen - Motorradfahrer fahren um zu FAHREN. Das ist die Bestimmung der Strassen - also haben Motorradfahrer Vorrang. Nichtschwimmer müssen auch den Schwimmern aus dem Weg gehen.

Wer ausschließlich Auto fährt sollte sich noch einmal das folgende Mantra durchlesen und mindestens zehn Mal laut aufsagen: "Ich bin ein Hindernis".

Die nachfolgenden Zeilen richten sich daher auch primär an die Automobilisten.

Motorradfahrer fahren nie zu schnell, sondern immer der Verkehrssituation angepasst. Wenn wir Dir, lieber Hobby-Schumi, zu schnell erscheinen , liegt das einfach daran, dass Du ein langsames Hindernis bist. Wenn Du einen Motorradfahrer aus irgendeiner Richtung auf Dich zukommen siehst, machst Du Platz. Kein abruptes Bremsen, keine plötzlichen Lenkbewegungen - fahr möglichst weit rechts, behalte die Geschwindigkeit bei und ärgere Dich einfach leise vor Dich hin. Mach Dein Radio an und sing ein Lied - aber stehe nicht mit Tempo 120 auf der Landstrasse im Weg rum.

Kommt Dir ein Motorradfahrer auf Deiner Spur entgegen, so war er nicht leichtsinnig - er sucht die Ideallinie. Nimm hierauf Rücksicht, versuche die Ideallinie ebenfalls zu erkennen und mache entsprechend Platz. Sollte es zu einer Kollision kommen, ist der Autofahrer grundsätzlich schuld. Es ist RENNBETRIEB - noch einmal zur Erinnerung.

Wenn Du möchtest, dass wir Deine Tochter mitnehmen, dann sorge durch entsprechende Ernährung dafür, dass sie soziatauglich ist. Nicht über 1,80m groß, nicht mehr als 50kg und große feste Brüste, die wir beim Bremsen auf dem Rücken spüren können. Wenn Deine Tochter nicht diesen Anforderungen genügt, bist DU schuld, dass sie keinen Zugang zum Paradies findet. Nichts desto trotz wirst Du ihr zum 18. Geld für Auto- UND Motorradführerschein geben und ihr ein Motorrad schenken, ansonsten bist Du einfach ein Idiot.

Wer im Stau in der Mitte keinen Platz macht, behindert das Fortkommen von Rettungsfahrzeugen und Motorradfahrern. Wer zusätzlich die Tür aufreisst oder Schlenkbewegungen machen, sagt damit laut "Ich habe einen kleinen Schwanz". Denk an diese Aussage über Dich selber, lass entsprechend Platz und gehab Dich wohl. Als Stau gilt hierbei zähflüssiger Verkehr mit einem Tempo von unter 150 km/h.

Halt Abstand! Wenn der Motorradfahrer sich aufrecht hinsetzt, entspricht es einer Vollbremsung mit einem PKW. Wenn Du die Bremsleuchte eines vor Dir fahrenden Motorrades aufleuchten siehst, solltest Du bereits stehen. Denk halt mal mit! Die Unterschreitung des erforderlichen Abstandes wird spätestens an der nächsten Ampel mittels einer Kopfnuss mit Helm bestraft.

Du hast es Dir verdient - weine nicht.

Solltest Du Dich mit Deinem PKW vor einer roten Ampel stehend befinden, lass genügend Abstand, so dass noch Motorradfahrer nach ganz vorne fahren können.

Das ist ein Gebot der Höflichkeit und es tut Dir nicht weh
Bevor Du nach dem Anfahren in den 2. Gang schaltest, ist das Motorrad eh ausser Sichtweite, also hast Du auch keinen Grund, ganz vorne an der Startlinie zu stehen.

Treffpunkte von Motorradfahrern befinden sich IMMER in landschaftlich schönen Gegenden rund um Kaffeetränken. Dort hast Du, lieber Autofahrer, jederzeit mit sehr schnellen Motorrädern aus allen Richtungen zu rechnen.

Wenn es Dich stört, bleib an schönen Sonnentagen einfach zuhause. Solltest Du nicht an Dich halten können und möchtest trotzdem von A nach B kommen, dann fahr' auf die Autobahn. Die heisst Autobahn, weil sie für Autos ist.

Bleib da. Fahr' wohin Du willst, verlasse aber nicht die Autobahn. Fahre aber selbst dort möglichst weit rechts - es ist jederzeit mit Motorrädern mit einem Tempo nahe der 300km/h zu rechnen - wir haben es immer eilig, die nächste schöne Landschaft aufzusuchen.

Lieber Autofahrer, versuche die oben genannten Regeln und freundlichen Vorschläge für einen guten Umgang miteinander einzuhalten, und Du wirst die Motorradsaison überstehen, ohne dass Dir jemand eine Beule in die Fahrertür tritt. WENN Du eine Beule in der Fahrertür haben solltest, dann leiste Abbitte für Dein Fehlverhalten auf der Rennstrecke. GEHE zum nächsten Motorradtreffpunkt und gib eine Runde Kaffee aus, schmeisse 2 Stangen Zigaretten in die Runde, und wir verzeihen Dir. Den Schaden an Deinem kastenförmigen Hindernis solltest Du eher als einen künstlerischen Beitrag zur Verschönerung des Strassenbildes akzeptieren und begrüßen.


In diesem Sinne, eine interessante und vor allem unfallfreie Motorradsaison!!!


Verfasser - Andreas

Man sieht sich!

Jörg


Cafe Schräglage
Mettmannerstr. 20, 40699 Erkrath
Tel. +49 211 2102824 Mob.+49 172 5764470
www.cafe-schraeglage.de


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Noch mehr köstlich geschriebene Episoden die das Leben schreibt gibts hier Viel Spass beim Lesen.






letzte Aktualisierung: 08.01.2012



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